Persönliches   

Guten Tag liebe Züchter und guten Tag allen die Interesse am Hovawart haben,  

mein Name ist Lenny, meine Menschen nennen mich so den eigentlich von Haus aus bin ich richtigerweise „Casimir am Dreispizweg“. Ich lebe mit meinen Menschen und meinen tierischen Mitbewohnern im Taunus bei Bad Homburg v.d.H.

Dort habe ich eine Menge wichtige Aufgaben zu erledigen. Täglich muss ich meine Grundstück und das Haus bewachen und Meldung machen, wenn Leute kommen die ich nicht kenne. Die Menschenkinder die zu Besuch kommen mag ich sehr, meine eignen Menschenkinder werden gut bewacht.

Zwei bis drei mal pro Woche ist Training, Fährtenarbeit, Unterordnung und Ausdauer. Ich arbeite beim örtlichen SV und bei der OG-Flörsheim auf dem Hundeplatz an meiner SCHH1/VPG1 um ein tüchtiger Gebrauchshund zu werden

Verwendung

Die Hovawart-Zuchtgemeinschaft Deutschland (HZD) und der Hovawart Club Deutschland (HC) legen Wert auf die Züchtung des ursprünglichen, kräftigeren und selbstständigen Hovawartes, der weniger Beutetrieb aufweisen soll, da er dem ursprünglichen Wächter von Haus und Hof so nahe als möglich kommen soll. Alle drei Vereine sehen ihr Zucht- und Ausbildungsziel im nervenstarken (= hohe Reizschwelle) Familienhund, freundlich und verspielt mit „seinen Menschen und Tieren, sein Territorium, seine Menschen beschützend, Fremdes verweisend“.

Da der Hovawart zu den anerkannten Dienst- und Gebrauchshunderassen gehört, ist besonders der Rassezuchtverein für Hovawart-Hunde (RZV) bestrebt, einen sportlichen „Gebrauchshund“ zu züchten; entsprechend wird großer Wert auf Nervenstärke, Gesundheit und auf einen ausgeprägten Beutetrieb gelegt.
Quelle: Wikipedia

Herkunft und Geschichtliches

Derbe Bauernhunde als "hovawart"/ "hovewart" (Mittelhochdeutsch: hova = der Hof[1] und wart = der Wächter [2], also der Hofwächter) oder auch unter den Benennungen Hovawarth, Hofwart oder Hofward, wurden schon in Schriften des Mittelalters wie dem Sachsenspiegel oder dem Schwabenspiegel erwähnt, jedoch ohne Beschreibung des Aussehens. Als Hovawart wurden bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts auch Hofhunde allgemein bezeichnet.
Erst Ende des 19. Jahrhunderts wird als Hovawarth ein Haus- oder Hofhund beschrieben, der im Aussehen dem heutigen Rassestandard des Hovawarts entspricht. Das Einsatzgebiet dieser Hunde war hauptsächlich das Bewachen des Hofes, aber auch als Zughund fand er Verwendung.
Als nun Anfang des 20. Jahrhunderts Kurt Friedrich König und sein Vater Bertram König nach "überlegsamen Hunden", d.h. Hunden mit der Fähigkeit zu situationsgerechtem Handeln suchten, stießen sie immer wieder auf diese starkknochigen, lang- oder zotthaarigen Hunde mit Hängeohren.
Die nach dem Ersten Weltkrieg aufkommende Übung, Schutzhunde durch Dressur und Schutzdienst auszubilden, widersprach den Erkenntnissen, die König mit seinen Hunden gemacht hatte, und so kam er im Jahr 1922 auf die Idee, aus diesen Restbeständen eines örtlich vorhandenen, vermeintlich aus dem Mittelalter stammenden "typischen" Bauernhunds, den Hovawart, zunächst als Zuchtversuch und später in Reinzucht als Rasse zu züchten.
Er kreuzte Neufundländer, Leonberger, Deutsche Schäferhunde und den Kuvasz mit ein, um einen Hund zu erhalten, der vom Äußeren langhaarig und hängeohrig seinen Hunden glich und vom Wesen her ein natürlicher Schutzhund ist; dass er auch einen afrikanischen Wildhund mit einkreuzte, gehört möglicherweise in den Bereich der Legenden.

Der Hovawart wurde 1937 als eigenständige Rasse und im Jahre 1964 als Gebrauchshund anerkannt.
Quelle: Wikipedia